06.08.2008 Energieeffizienz, Technik Kein Kommentar

Niedrigenergiehaus auf 2100m

Heute möchte ich meine kürzlich gemachten persönlichen Erfahrungen zum Thema Niedrigenergiehaus kurz festhalten. Im Zuge eines Wanderwochenendes verbrachte ich eine Nacht im 2005 fertiggestellten neuen Schiestlhaus am Hochschwab. Selbiges ist ein vorbildhaftes und bereits ausgezeichnetes (“Energy Globe”) Niedrigenergiehaus. – aus der Beschreibung Homepage “Haus der Zukunft”:

… Das neue „Schiestlhaus” basiert auf einem Studienprojekt von Marie Rezac an der TU Wien und wurde im Rahmen von Haus der Zukunft von der Architektengruppe solar4alpin (Rezac – Stieldorf – Oettl – Treberspurg) zu einem Pilotprojekt mit hoher Beispielwirkung weiterentwickelt…

Die Energieversorgung des Schutzhauses basiert hier natürlich auf PV-Technik an der Südfront des Hauses angebracht. – aus dem Endbericht des bm.vit:

Die Photovoltaikanlage verfügt über eine Gesamtleistung von 7,5KWp.
• Ein Teilgenerator ist in die Brüstung der Terrasse integriert.
• In der Fassade sind Photovoltaikmodule mit transparenten Power Zellen integriert.
• Die Steuerschränke der Anlage sind im Technikraum im Keller untergebracht.
• Die Batterien sind im Keller in einem eigenen Batterieschrank mit Belüftung untergebracht.

Über die prognostizierte Mindesttemperatur von 10° auch über die Wintermonate kann ich zwar noch nichts berichten, allerdings hatte es keine 10° Außentemperatur und man konnte sich sowohl im Gästeraum als auch im Schlafraum gemütlich mit kurzer Hose aufhalten. Ich kann nur sagen: ein Aufstieg lohnt sich auf jeden Fall!

Hier ausführliche Details zum Schiestlhaus:

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