20.07.2009 Allgemein, Elektrotechnik, Energieeffizienz, Erneuerbare Energien, Kraftwerke 1 Kommentar

KiteGen – Das "Windrad" von morgen?

Die Firma Kitegen versucht einen Art Drachen für die Erzeugung von elektrischer Energie zu verwenden.  Dieser soll kostengünstig und rasch aufbaubar sein und zudem bis zu 10 MW an Energie liefern. Allerdings benötigt dieser “Kite” einen relativ großen Luftraum zur Erzeugung der Energie. Ein weiterer Schwachpunkt sind die Seile. Da diese sehr stark beansprucht werden, müssen sie regelmäßig (bis max. 6 Monate) ausgetauscht werden. Weitere Details über dieses System kann man hier lesen.

Ein Kommentar zu “KiteGen – Das "Windrad" von morgen?”

  1. Marcus sagt:

    Auch das FollowUp auf den Artikel bei TheOilDrum ist lesenswert.
    Da gehen sie auch nochmal auf die Seile ein.
    Ich sehe kein Problem dabei die Seile zu tauschen wenn der EROEI des Kraftwerkes immer noch bei 375:1 liegt. Besser als ständig Kohle nach zu schütten oder Brennstäbe zu entsorgen. Ein hoher EROEI würde auch eine hohe Baurate bedeuten…ohne viel Einsatz fossiler Energie.
    160MW/km³ Luftraum ist auch kein grosser Raumbedarf verglichen mit Windrädern. Die Standortwahl ist einfacher als bei Windrädern.
    Ein Fehler würde Leinen oder Kite betreffen…leicht austauschbare Bauteile.
    Die Kitekaruselle sollen in Zukunft 1-10GW leisten können.

    Der Zeitrahmen sieht vor jetzt den KitegenStem zu bauen, dann damit offshore zu gehen und innerhalb von 36 Monaten einen Karusel Prototypen mit 500m Durchmesser zu bauen.

    http://bit.ly/13ir3n
    http://bit.ly/8OPWFY

    Wir sollten uns lieber Gedanken darüber machen wie wir noch bei den Italienern einsteigen könnten oder hier in Österreich eine ähnliche Technologie entwickeln.
    Ein Österreichische ARPA-E geht mir durch den Kopf.

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