27.01.2012 Allgemein Kein Kommentar

Erster Lokalaugenschein zur Baum-Messung

Am 24. Januar fand in der Nähe von Mureck an einem Waldrand der erster Lokalaugenschein für die geplante Baum-Messung des Institutes statt. Hierbei ist beabsichtigt, durch Strom-Spannungs-Messungen sowohl den Widerstand lebender bzw. gefällte Bäume als auch den Ausbreitungswiderstand von Wurzelstöcken zu bestimmen. Dieser Fragestellung ist in der elektrischen Anlagen-und Netztechnik deswegen besonders interessant, weil leitende Übergänge von Freileitungen zu in der Nähe stehenden (oder im Zuge von Stürmen umgefallenen) Bäumen ernsthafte Gefahrenquellen für den Netzbetrieb darstellen und rasch und sicher geortet werden müssen. Bei den bisherigen Prüfungen solcher Erdschluss-Ordnungs-Systeme war es allerdings erschwerend, dass bei der so genannten “Baumprüfung” das Prüfobjekt (der Baum) nicht spezifiziert und nicht reproduziert werden konnte. Damit stellt diese fehlende Kenntnis eine Lücke in der Qualitätssicherung des Erdschlussschutzes dar. Die im wiedergegebenen bäume sind deswegen besonders geeignet, weil sie isoliert zu den restlichen Bäumen des Waldstückes stehen und daher ihre eigenen Kennwerte als auch allfällige elektrische Verkoppelungen gut bestimmt werden können.

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