24.03.2016 Allgemein Kein Kommentar

iEnergy2.0 the power of a vision – Beitrag IFEA

iENERGY 2.0 the power of a vision!

Im Rahmen des Projektes iENERGY 2.0 (Energie Steiermark (Konsortialführer), Energieregion Weiz-Gleisdorf GmbH, TU Graz, Weizer Energie- Innovations- Zentrum GmbH, Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH, BM Leitner Planung & Bauaufsicht Gesellschaft mbH (alle Projektpartner)) wurden im Rahmen der wissenschaftlichen Begleitung seitens der Technischen Universität grundlegende Untersuchungen zum Thema Elektromobilität durchgeführt, die für die Umsetzung der Energievision der Region interessante Entscheidungshilfen anbieten.

Das Ziel der wissenschaftlichen Begleitung seitens der TU Graz im Speziellen des Institutes für Elektrische Anlagen ist die Vermittlung eines tiefgehenden Verständnisses für die elektrische Beladung des Elektroautos. Der Schwerpunkt des Institutes liegt in diesem Projekt im Teil 1) auf der Analyse der Ladevorgänge ausgewählter Elektrofahrzeuge und deren Auswirkungen auf das elektrische Stromnetz sowie im Teil 2) auf die wissenschaftliche Konzeption und Begleitforschung im Teilprojekt „will e fahren“.

Analyse der Ladevorgänge ausgewählter Elektrofahrzeuge

Das Ziel der wissenschaftlichen Begleitung seitens der TU Graz im Speziellen des Institutes für Elektrische Anlagen ist die Vermittlung eines tiefgehenden Verständnisses für die elektrische Beladung des Elektrofahrzeuge. Der Schwerpunkt lag dabei auf der Analyse des Ladeverhaltens und der Oberschwingungen der Elektrofahrzeuge und deren Auswirkungen auf das elektrische Stromnetz.

Die Analyse der Ladevorgänge unterschiedlicher Elektrofahrzeuge wurde hinsichtlich Ladeverlauf (Ladeleistungsverlauf, Ladeenergiebedarf), Auswirkungen auf das Stromnetz (Belastung) sowie die elektrischen Netzrückwirkungen auf das elektrische Stromnetz durchgeführt.

Technischer Bericht

T. Wieland, E. Schmautzer, T. Höhn, L. Fickert: „iENERGY 2.0 – IFEA Teilbericht 1/2 – Analyse der Ladevorgänge ausgewählter Elektrofahrzeuge“, Technischer Bericht, Institut für Elektrische Anlagen, Technischer Universität Graz, Graz, 2016

Statistische Auswertung zum e-Carsharing Projekt „will e-fahren“

Im Rahmen dieses Teilprojekts werden die Mobilitätsbedürfnisse verschiedener Kundengruppen erhoben, sowie die Auswirkungen eines e-Carsharing Systems im ländlichen Bereich auf die verschiedenen Komponenten des elektrischen Stromnetzes untersucht werden. Die gewonnenen Erkenntnisse sollten in weiterer Folge der Entwicklung eines zielgruppenorientierten e-Carsharing Geschäftsmodells dienen.

Um die entscheidenden Einflussfaktoren hinsichtlich der Nutzung von e-Carsharing Fahrzeugen und deren Auswirkungen auf mögliche Geschäftsmodelle zu untersuchen, wurden im Teilprojekt will e-fahren mehrere Elektrofahrzeuge an unterschiedlichen Kundengruppen (junge Erwachsene, Erwachsene, ältere Personen) über einen bestimmten Zeitraum kostenlos zur Verfügung gestellt. Die Koordination, Einschulung und Betreuung der einzelnen Gruppen übernahm vor Ort die „Energieregion Weiz-Gleisdorf“. Die Begleitforschung für dieses Teilprojekt übernahm das Institut für Elektrische Anlagen der Technischen Universität Graz.

Die TeilnehmerInnen in diesem Projekt mussten wissenschaftlich fundierte mehrteilige Fragebögen ausfüllen und ein detailliertes Fahrtenbuch führen. Diese Fragebögen wurden verwendet, um die relevanten Einflussfaktoren (z.B. sozio-demographische, ökonomische, technologische Faktoren) sowie das Mobilitätsverhalten und die Bedürfnisse zur Beladung des Elektrofahrzeugs hinsichtlich der unterschiedlichen Kundengruppeninteressen und -gewohnheiten zu erfassen.

Technischer Bericht

T. Wieland, E. Schmautzer, C. Schlintl, E. Imrek, T. Höhn, L. Fickert: „iENERGY 2.0 – IFEA Teilbericht 2/2 – Statistische Auswertung zum e-Carsharing Projekt „will e-fahren“, Technischer Bericht, Institut für Elektrische Anlagen, Technischer Universität Graz, Graz, 2016

Verwandte Artikel

  1. Interessanter Beitrag zur Vorlesung “Dezentrale Energieversorgung” ...
  2. Gastforscherin Maja Celeska von der Universität Skopje bei IfEA zu Besuch ...
Wir freuen uns über Ihren Kommentar!

Kommentar schreiben